02/03 2007
Zur Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Frauenverbände im Landkreis Karlsruhe "Erziehung zur Partnerschaft" am 14. 03. 2007 im Eichendorf Gymnasium in Ettlingen
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| ![]() UNTEN finden sie auch den Vortrag von Marianne Schwaiger, Regierungsdirektorin zum Thema Gender Mainstreaming in der Schule. |
"Erziehung zur Partnerschaft" haben wir zum Titel unserer Veranstaltung gewählt. Eigentlich müsste es heißen: „Gender Mainstreaming in der Erziehung in Elternhaus, Kindergarten und Schule“. Aber die wenigsten Menschen können bislang mit dem Begriff „Gender Mainstreaming“ etwas anfangen. Das wollen wir mit dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung ändern.
Nicht erst seit der PISA-Studie ist bekannt, dass Mädchen und Jungen verschieden auf Lernangebote reagieren. Bislang richtete sich das Augenmerk aber eher darauf, wie Mädchen auf ihrem Weg gefördert werden können. Die Jungen blieben auf der Strecke. Gender Mainstreaming weitet den Blick auf beide Geschlechter. Ergänzend soll in allen Lernsituationen die Frage gestellt werden, wie kann man Jungen und Mädchen dabei unterstützen, ihren persönlichen Weg zu finden und Rollenbegrenzungen zu überwinden. Im Kindergarten und in der Schule wird mindestens ebenso wie in der Familie der Grundstein dafür gelegt, ob Jungen wie Mädchen eine Vielfalt an Lebens- und Berufswegen in den Blick bekommen oder ob sie sich ausschließlich in den Grenzen bisheriger und tradierter Erfahrungswelten bewegen. Im Kindergarten und in der Schule können sie lernen, ob auf ihre Bedürfnisse eingegangen und Chancengleichheit für beide Geschlechter ernst genommen wird. Chancengleichheit ist ein Gewinn für Jungen und Mädchen, für Männer und Frauen.
Chancengleichheit ist die Voraussetzung eines partnerschaftlichen Miteinanders in allen Bereichen einer demokratischen Gesellschaft. Die Weichen hierfür werden in der Jugend gestellt. Erst wenn Entscheidungen von Männern und Frauen gemeinsam getroffen werden, sind sie für Männer und Frauen gleichermaßen akzeptabel.
Um diesen Weg zu fördern, bedarf es geeigneter Strukturen in allen Bereichen. Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, sind ein erster Schritt auf dem Weg der Sensibilisierung und Information - nicht nur innerhalb der Verwaltungen sondern auch in der Bevölkerung. Allerdings gibt es in Baden-Württemberg leider noch viel zu wenige Gleichstellungsbeauftragten, mit viel zu wenigen Einflussmöglichkeiten.
„Unsere Vision“, so die Vorsitzende der AFKL Dore Dinkelmann-Möhring, „ist es, dass es eines Tages in allen Verwaltungen eine Stabsstelle geben möge, die für die Umsetzung von Gender Mainstreaming in allen Entscheidungsprozessen verantwortlich ist. Möge uns das Europäische Jahr der Chancengleichheit diesem Ziel ein Stück näher bringen.
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Der angesprochene Artikel, war so schlecht, dass wir nicht wissen, ob die Schreiberin wirklich die gleiche Veranstaltung besucht hat wie wir.
Der BNN-Artikel kann hoffentlich bald ebenfalls eingestellt werden.
Dieser Leserbrief, der nicht veröffentlicht worden ist, ist von unserer FNW-Frau (Ka...
Liste der Veranstaltungen des FrauenNetzwerks Bruchsal in den Jahren 2009 und 2010.
Bitte unten klicken, um die Datei anzusehen.
5. / 6. November 2010 Seminar mit den Femmes Pamina Frauen in Rastatt
"Frauennetzwerke im PAMINA-Raum" mit World-Café-Tischen und Vortrag. Sowie Führung im Schloß Rastatt zu den Frauen der badischen Revolution.
16. – 18. Juli 2010 Radtour an den Bodensee – Mit 4 Teilnehmerinnen radelte das FNW an den Bodensee. (Astrid, Helga, Rose und Dorothea)
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